
Das Ende des Artenschutzes beim Ausbau der Windenergie in NRW?
In einer gemeinsamen Pressemeldung vom 10. April 2026 kritisieren die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU NRW den Einsatz eines neuen Tools der Landesregierung NRW.
Düsseldorf – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat kürzlich ein digitales Instrument zur Prüfung der Artenschutzbelange im Rahmen von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen innerhalb der sogenannten „Beschleunigungsgebiete“ veröffentlicht und verbindlich für die behördliche Anwendung vorgeschrieben. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU kritisieren das „Artenschutzfachbeitrags-Tool“ (AFB-Tool) scharf: ... Wortlaut der Pressemeldung


Der Frühling geht langsam in den Sommer über. Die Jungtiere vieler Tierarten haben das Licht dieser Welt erblickt und ihre Elterntiere versorgen sie mit Futter und allem, was sie zum Start in dieses Leben benötigen. ...mehr
Wenn die Tage wieder heller werden und der Frühling spürbar in die Landschaft zurückkehrt, kehren auch sie zurück: unsere Schwalben. Mit ihrer Leichtigkeit, ihrem geschwungenen Flug und ihrem vertrauten Zwitschern gehören sie für ...mehr
Der Adlerfarn (Pteridium aquilinum) ist eine der auffälligsten Farnarten unserer Landschaft. Mit seinen großen, ausladenden Wedeln prägt er Waldränder und Lichtungen – und verleiht ihnen eine beinahe geheimnisvolle, urtümliche Stimmung. ...mehr
Durch die Erfassung von Vogelschlag-Ereignissen können wir Gefahrenstellen identifizieren und Maßnahmen zur Vermeidung entwickeln. Ihre Meldungen helfen uns dabei! ...mehr

Asiatische Hornisse gefunden - was ist zu tun?
Vermeiden Sie die direkte Nähe und melden Sie Ihren Fund bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreies Euskirchen. ...mehr
Bereits am 19.02.2026 konnte ein Schwarzstorch entdeckt und an uns gemeldet werden. Wir bitten somit ab jetzt wieder Sichtungen zu melden. Meldeformular...mehr
Am Sonntag, den 07. Juni ist der NABU Euskirchen wieder mit einem Infostand auf dem Wollmarkt in Euskirchen Kuchenheim vertreten.
Neben der kompetenten Beratung zu unterschiedlichen naturschutzlichen Fachfragen wird es wird wieder ein breites Spektrum an Nisthilfen, Broschüren, Futterhäusern und weiteren interessanten
Artikeln geben.
Hof mit Zukunft
Aktivismus trifft Landwirtschaft!
Die Aktionstage „Hof mit Zukunft“ öffnen vom 18. bis 21.Juni den Dialog zwischen Landwirt*innen und Aktivist*innen.
Bis zum 25. Mai bewerben und am Austausch teilnehmen!
Mehr Informationen auf der Website des Organisators "Wir haben es satt"

Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)
Löwenzahn blüht sehr früh im Jahr und liefert als Frühblüher Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Dazu gehören z. B. die Honigbiene, verschiedene Wildbienen wie die Rote
Mauerbiene und Hummeln wie die Ackerhummel.
Auch Schmetterlinge, wie der Zitronenfalter oder der Kleine Fuchs und viele Schwebfliegen (z. B. Hainschwebfliege) nutzen den Löwenzahn als frühe Nektarquelle. Ohne solche Frühblüher hätten viele
Insekten Probleme, nach dem Winter genug Nahrung zu finden.
Foto und Text: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen
Die Zaunrübe ist mit das unbeliebteste Grünzeug im Garten. Die Pflanze rankt und überzieht alle umgebenden Stauden und niedrige Sträucher mit einem dichten Netzwerk an verzweigten Trieben, Blättern und spiralförmig gewundenen dünnen Ranken. An ihren kleinen weißen Blüten fliegt eine eher unscheinbar hellbraun behaarte Sandbiene: die Zaunrüben-Sandbiene.
Männchen und Weibchen dieser Biene sind durch die teilweise Rotfärbung der ersten Hinterleibssegmente gut zu erkennen und zu bestimmen. Dort wo die Zaunrübe regelmäßig blüht, fliegt auch diese Sandbiene, von Mai bis Anfang August an Hecken, Waldrändern, Weinbergen, aber auch in Gärten und Parks. Wer in seinem Garten der Zaunrübe eine Chance bietet zu blühen, kann sich auch über die Zaunrüben-Sandbiene freuen.
Foto und Text: Dr. Burkhard Grebe
Der NABU Euskirchen setzt sich sehr stark für den Natur- und Artenschutz ein. Wir sind ehrenamtlich kreisweit unterwegs, um die Bedingungen für Tiere, Pflanzen und Lebensräume zu erhalten und zu
verbessern.
Dieses Engagement findet auch in der Bevölkerung sehr großen Anklang und wir bieten vielfältige Möglichkeiten sich persönlich einzubringen. Manchmal geht das aber nicht. Sei es, weil man
beruflich oder privat einfach zu stark eingebunden ist oder bereits andere Verpflichtungen hat. In diesem Fall können Sie uns aber mit einer Spende unterstützen.
Mit allgemeinen Spenden können wir Arbeitsmaterialen wie Sensen, Spaten oder Rechen beschaffen, mit zweckgebundenen Spenden können wir Flächen erwerben, die wir für den Natur- und Artenschutz
pflegen.
Wir haben ein eigenes Spendenformular erstellt, welches Sie unter diesem Link finden:
Spenden und Mitmachen
Wir bedanken uns herzlich für jede Unterstützung!

Wie verhält man sich richtig, zum beispiel, wenn man einen toten Vogel findet?
Der NABU Bundesverband hat die wichtigsten Informationen zur Vogelgrippe zusammengefasst.
Auch wenn das Projekt schon ausgelaufen ist, finden sich sehr viele Hinweise und Tipps auf der Seite des Bundesverbandes, was man im eigenen Garten tun kann, um die
artenvielfalt zu fördern.
Jeder kleine Schritt hilft!
Hier geht es zur Website des Projektes: