
Extreme Hitze:
Immer mehr Jungvögel geraten in Not
Die anhaltende Hitze setzt unseren heimischen Wildvögeln stark zu. Besonders Jungvögel leiden unter den hohen Temperaturen. Sie verlassen ihre Nester teilweise vorzeitig oder fallen aufgrund der Hitze heraus. Mit wenigen einfachen Maßnahmen können Sie helfen – und gleichzeitig vermeiden, dass gut gemeinte Hilfe den Tieren schadet.
So können Sie helfen
Bitte nicht – diese Fehler sollten Sie vermeiden:
❌ Nester oder Jungvögel NICHT mit Wasser besprühen. Das kühlt die Tiere nicht sinnvoll, kann das Gefieder durchnässen und die Nestlinge zusätzlich belasten.
❌Niemals Wasser oder Futter direkt in den Schnabel geben. Dabei können sich die Tiere leicht verschlucken oder sogar ersticken.
❌Nicht jeder gefundene Jungvogel benötigt sofortige Hilfe. Viele bereits befiederte Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie fliegen können, und werden am Boden weiterhin von ihren Eltern versorgt.
❌Es ist nicht richtig, dass man Jungvögel nicht anfassen darf, weil die Eltern sie sonst verstoßen. Das ist ein weit verbreiteter Mythos. Singvögel nehmen ihre Jungen in der Regel auch dann wieder an, wenn sie vorsichtig von Menschen zurück ins Nest gesetzt wurden.
Mit einer frischen Wasserstelle, etwas Rücksicht und dem richtigen Verhalten können wir unseren heimischen Wildvögeln die heißen Sommertage deutlich erleichtern.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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NABU-Vorstandsgruppe besuchte das Wiesennetzwerk.Am Samstag, den 16.05.2026 um 10:00 Uhr haben wir uns mit einem Teil des Vorstands vom NABU-Euskirchen getroffen, um die Flächen zu besichtigen, die ...mehr

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Der Vorstand des NABU Kreis Euskirchen lädt interessierte Menschen zu einer offenen Sitzung im Kirchberghaus in Kommern ein, um sich über die aktuellen Themen bei Kaffee & Kuchen zu informieren.
Termin und Uhrzeit:
Mittwoch, den 15. Juli 2026
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Kopfweiden
Kopfweiden sind wichtige Lebensräume für viele Tiere wie Vögel, Insekten, Spinnen und Fledermäuse, da ihre alten Stämme oft Höhlen, Risse und das so wichtige Totholz bilden. Der NABU Euskirchen
führt mit dem regelmäßigen Kopfweidenschnitt fachgerechte Pflegemaßnahmen durch, um die Vitalität und Stabilität der Bäume zu sichern und ihren ökologischen Wert als Lebensraum langfristig zu
erhalten.
Foto und Text: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen
Ein Käfer mit Haaren? Gibt es so etwas? Ja, die Pinselkäfer sind auf der Oberseite mit wolligen weißen oder orangefarbenen Haaren besetzt – außer auf den Flügeldecken. Dadurch haben sie etwas vom Aussehen einer Hummel. Der rund 1 cm große Gebänderte Pinselkäfer (Trichius fasciatus) ist die häufigste Art in Mitteleuropa. Ähnlich wie Bienen ernährt er sich von Pollen von Blütenpflanzen wie Doldengewächsen, Rosen oder Disteln. Dazu gehört auch der in Gärten meist unerwünschte Giersch (Aegopodium podagraria, siehe Foto). Die Larven ernähren sich überwiegend von Totholz von Laubbäumen. Der Gebänderte Pinselkäfer fliegt von Juni bis Juli überwiegend im Bergland auf Waldlichtungen und an Waldrändern. Er kommt aber auch in Gärten mit Laubbäumen vor.
Foto und Text: Dr. Burkhard Grebe
Der NABU Euskirchen setzt sich sehr stark für den Natur- und Artenschutz ein. Wir sind ehrenamtlich kreisweit unterwegs, um die Bedingungen für Tiere, Pflanzen und Lebensräume zu erhalten und zu
verbessern.
Dieses Engagement findet auch in der Bevölkerung sehr großen Anklang und wir bieten vielfältige Möglichkeiten sich persönlich einzubringen. Manchmal geht das aber nicht. Sei es, weil man
beruflich oder privat einfach zu stark eingebunden ist oder bereits andere Verpflichtungen hat. In diesem Fall können Sie uns aber mit einer Spende unterstützen.
Mit allgemeinen Spenden können wir Arbeitsmaterialen wie Sensen, Spaten oder Rechen beschaffen, mit zweckgebundenen Spenden können wir Flächen erwerben, die wir für den Natur- und Artenschutz
pflegen.
Wir haben ein eigenes Spendenformular erstellt, welches Sie unter diesem Link finden:
Spenden und Mitmachen
Wir bedanken uns herzlich für jede Unterstützung!

Asiatische Hornisse gefunden - was ist zu tun?
Vermeiden Sie die direkte Nähe und melden Sie Ihren Fund bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreies Euskirchen. ...mehr

Das Ende des Artenschutzes beim Ausbau der Windenergie in NRW?
In einer gemeinsamen Pressemeldung vom 10. April 2026 kritisieren die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU NRW den Einsatz eines neuen Tools der Landesregierung NRW.
Düsseldorf – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat kürzlich ein digitales Instrument zur Prüfung der Artenschutzbelange im Rahmen von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen innerhalb der sogenannten „Beschleunigungsgebiete“ veröffentlicht und verbindlich für die behördliche Anwendung vorgeschrieben. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU kritisieren das „Artenschutzfachbeitrags-Tool“ (AFB-Tool) scharf: ... Wortlaut der Pressemeldung

Wie verhält man sich richtig, zum beispiel, wenn man einen toten Vogel findet?
Der NABU Bundesverband hat die wichtigsten Informationen zur Vogelgrippe zusammengefasst.
Auch wenn das Projekt schon ausgelaufen ist, finden sich sehr viele Hinweise und Tipps auf der Seite des Bundesverbandes, was man im eigenen Garten tun kann, um die
artenvielfalt zu fördern.
Jeder kleine Schritt hilft!
Hier geht es zur Website des Projektes: