
Extreme Hitze:
Immer mehr Jungvögel geraten in Not
Die anhaltende Hitze setzt unseren heimischen Wildvögeln stark zu. Besonders Jungvögel leiden unter den hohen Temperaturen. Sie verlassen ihre Nester teilweise vorzeitig oder fallen aufgrund der Hitze heraus. Mit wenigen einfachen Maßnahmen können Sie helfen – und gleichzeitig vermeiden, dass gut gemeinte Hilfe den Tieren schadet.
So können Sie helfen
Bitte nicht – diese Fehler sollten Sie vermeiden:
❌ Nester oder Jungvögel NICHT mit Wasser besprühen. Das kühlt die Tiere nicht sinnvoll, kann das Gefieder durchnässen und die Nestlinge zusätzlich belasten.
❌Niemals Wasser oder Futter direkt in den Schnabel geben. Dabei können sich die Tiere leicht verschlucken oder sogar ersticken.
❌Nicht jeder gefundene Jungvogel benötigt sofortige Hilfe. Viele bereits befiederte Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie fliegen können, und werden am Boden weiterhin von ihren Eltern versorgt.
❌Es ist nicht richtig, dass man Jungvögel nicht anfassen darf, weil die Eltern sie sonst verstoßen. Das ist ein weit verbreiteter Mythos. Singvögel nehmen ihre Jungen in der Regel auch dann wieder an, wenn sie vorsichtig von Menschen zurück ins Nest gesetzt wurden.
Mit einer frischen Wasserstelle, etwas Rücksicht und dem richtigen Verhalten können wir unseren heimischen Wildvögeln die heißen Sommertage deutlich erleichtern.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die vom NABU NRW und seinen Kreisgruppen durchgeführte Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" hat sich zu einem erfolgreichen Artenschutzprojekt in NRW gemausert. Die Kampagne zum Schutz der Rauch- und ...mehr

NABU-Vorstandsgruppe besuchte das Wiesennetzwerk.Am Samstag, den 16.05.2026 um 10:00 Uhr haben wir uns mit einem Teil des Vorstands vom NABU-Euskirchen getroffen, um die Flächen zu besichtigen, die ...mehr

Der Feuersalamander gehört zu den bekanntesten Amphibien Europas und fasziniert Menschen seit Jahrhunderten. Besonders auffällig ist seine leuchtend gelb-schwarze Färbung, die ihn unverwechselbar macht. ...mehr

Der Frühling geht langsam in den Sommer über. Die Jungtiere vieler Tierarten haben das Licht dieser Welt erblickt und ihre Elterntiere versorgen sie mit Futter und allem, was sie zum Start in dieses Leben benötigen. ...mehr
Wenn die Tage wieder heller werden und der Frühling spürbar in die Landschaft zurückkehrt, kehren auch sie zurück: unsere Schwalben. Mit ihrer Leichtigkeit, ihrem geschwungenen Flug und ihrem vertrauten Zwitschern gehören sie für ...mehr

Asiatische Hornisse gefunden - was ist zu tun?
Vermeiden Sie die direkte Nähe und melden Sie Ihren Fund bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreies Euskirchen. ...mehr

Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)
Löwenzahn blüht sehr früh im Jahr und liefert als Frühblüher Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Dazu gehören z. B. die Honigbiene, verschiedene Wildbienen wie die Rote
Mauerbiene und Hummeln wie die Ackerhummel.
Auch Schmetterlinge, wie der Zitronenfalter oder der Kleine Fuchs und viele Schwebfliegen (z. B. Hainschwebfliege) nutzen den Löwenzahn als frühe Nektarquelle. Ohne solche Frühblüher hätten viele
Insekten Probleme, nach dem Winter genug Nahrung zu finden.
Foto und Text: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen
Die Zaunrübe ist mit das unbeliebteste Grünzeug im Garten. Die Pflanze rankt und überzieht alle umgebenden Stauden und niedrige Sträucher mit einem dichten Netzwerk an verzweigten Trieben, Blättern und spiralförmig gewundenen dünnen Ranken. An ihren kleinen weißen Blüten fliegt eine eher unscheinbar hellbraun behaarte Sandbiene: die Zaunrüben-Sandbiene.
Männchen und Weibchen dieser Biene sind durch die teilweise Rotfärbung der ersten Hinterleibssegmente gut zu erkennen und zu bestimmen. Dort wo die Zaunrübe regelmäßig blüht, fliegt auch diese Sandbiene, von Mai bis Anfang August an Hecken, Waldrändern, Weinbergen, aber auch in Gärten und Parks. Wer in seinem Garten der Zaunrübe eine Chance bietet zu blühen, kann sich auch über die Zaunrüben-Sandbiene freuen.
Foto und Text: Dr. Burkhard Grebe
Der NABU Euskirchen setzt sich sehr stark für den Natur- und Artenschutz ein. Wir sind ehrenamtlich kreisweit unterwegs, um die Bedingungen für Tiere, Pflanzen und Lebensräume zu erhalten und zu
verbessern.
Dieses Engagement findet auch in der Bevölkerung sehr großen Anklang und wir bieten vielfältige Möglichkeiten sich persönlich einzubringen. Manchmal geht das aber nicht. Sei es, weil man
beruflich oder privat einfach zu stark eingebunden ist oder bereits andere Verpflichtungen hat. In diesem Fall können Sie uns aber mit einer Spende unterstützen.
Mit allgemeinen Spenden können wir Arbeitsmaterialen wie Sensen, Spaten oder Rechen beschaffen, mit zweckgebundenen Spenden können wir Flächen erwerben, die wir für den Natur- und Artenschutz
pflegen.
Wir haben ein eigenes Spendenformular erstellt, welches Sie unter diesem Link finden:
Spenden und Mitmachen
Wir bedanken uns herzlich für jede Unterstützung!

Das Ende des Artenschutzes beim Ausbau der Windenergie in NRW?
In einer gemeinsamen Pressemeldung vom 10. April 2026 kritisieren die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU NRW den Einsatz eines neuen Tools der Landesregierung NRW.
Düsseldorf – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat kürzlich ein digitales Instrument zur Prüfung der Artenschutzbelange im Rahmen von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen innerhalb der sogenannten „Beschleunigungsgebiete“ veröffentlicht und verbindlich für die behördliche Anwendung vorgeschrieben. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU kritisieren das „Artenschutzfachbeitrags-Tool“ (AFB-Tool) scharf: ... Wortlaut der Pressemeldung

Wie verhält man sich richtig, zum beispiel, wenn man einen toten Vogel findet?
Der NABU Bundesverband hat die wichtigsten Informationen zur Vogelgrippe zusammengefasst.
Auch wenn das Projekt schon ausgelaufen ist, finden sich sehr viele Hinweise und Tipps auf der Seite des Bundesverbandes, was man im eigenen Garten tun kann, um die
artenvielfalt zu fördern.
Jeder kleine Schritt hilft!
Hier geht es zur Website des Projektes: